Im Gegensatz zu allen anderen Lösungen überprüft das LanShield® WebContent Control den vollständigen Webinhalt kontextsensitiv. Diese Funktion überprüft jeglichen (auch den nicht sichtbaren) Inhalt einer Internetseite auf Textbeziehungen, was ein Höchstmaß an Treffersicherheit gewährleistet. Dies ist ein entscheidender Vorteil, da nach aktuellen Studien die Fehlerquote aller vergleichbaren Produkte bei mehr als 80 Prozent liegt. Diese Ungenauigkeit disqualifiziert jeden kommerziellen Einsatz und trägt deshalb in keinster Weise zur Kostensenkung bei. Die in der Regel benutzerabhängigen Lizenzpreise stehen deshalb in keinerlei Verhältnis zum erhofften Nutzen.

Die rasante Vermehrung des Internets.
Ein weiterer Nachteil im Sammeln von Internetadressen besteht durch die rasant wachsende Vermehrung des Internets. Alleine in Deutschland sind derzeit mehr als 5 Millionen Internetadressen registriert und täglich kommen bis zu 9000 allein in Deutschland hinzu. Nach Angaben des INTERNET SOFTWARE CONSORTIUMS ergibt sich daraus weltweit ein Stand von etwa 100 Millionen Internetadressen, die wiederum eine Vielzahl von Internetseiten beinhalten. Würde man also alle verfügbare Listen zusammenzählen, käme man auf gerade 3 Prozent allgemein blockwürdiger Seiten, wie z.B. Pornographie. Diese permanente Aktualisierung steht der nicht durchgeführten Überprüfung des alten Bestandes gegenüber, da das regelmäßige Update ansonsten mehrere Megabytes beinhalten würde.

Vatikan betreibt pornografische Webseite
Die Generierung der Listen erfolgt über crawlerähnliche Suchmaschinen, die Tag für Tag das Internet nach vermeintlich kritischen Inhalten durchsuchen. Die Arbeitsweise dieser Crawler ähnelt dabei sehr der gewöhnlicher Suchmaschinen. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass man bei diesem Schema eine Vielzahl von Ergebnissen erhält, die nichts mit dem eigentlich Gesuchten gemein haben. Eine weitere durch Menschenhand vorgenommene Überprüfung kann allein schon aus Zeitgründen nicht erfolgen. Deshalb werden auch Adressen aufgenommen, die offensichtlich nicht blockwürdig sind. Wie sonst wäre es zu erklären, dass die Webseite des Vatikans auf den Index geraten ist, weil der Papst einen Bericht über Abtreibung veröffentlicht hat. Detaillierte Informationen bietet fast täglich aktualisiert die amerikanische Organisation Peacefire, die nicht nur über das Fehlverhalten von Filtersoftware berichtet, sondern auch ein eigenes Programm anbietet, um Filtersoftware namhafter Hersteller zu umgehen.

Datenbankinhalte bleiben verborgen
Das Auffinden von kritischen Inhalten durch Crawler erfolgt automatisch durch verknüpfte Verweise in Internetseiten. Dies gelingt solange, bis dieser Crawler auf eine Sackgasse (toter Verweis) trifft oder dieser Verweis auf einen Inhalt in einer Datenbank trifft. Das bedeutet, dass Internetseiten, die dynamisch generiert und individuell erstellt werden, vor diesen Crawlern verborgen bleiben. Dies wäre mit der Abfrage nach einem Artikel im Spiegelarchiv zu vergleichen, das sich zudem in einem zugangsbeschränktem Bereich befindet. Hersteller konventioneller Filtersoftware reagieren deshalb mit dem vollständigen Abriegeln aller hinter dieser Adresse liegenden Seiten und blockieren damit auch Webinhalte, die keinen problematischen Inhalt haben.

Die Firewall ist schuld
Ein sehr ähnliches Fehlverhalten ergeben listenbasierende Filter, die zur Erweiterung von Firewalls dienen. Da jede Firewall den Kommunikationspartner anhand von IP-Adressen identifiziert, werden Internetadressen automatisch in IP-Adressen umgewandelt (www.webdefender.com = 212.184.109.193). Hinter einer IP-Adresse liegen in der Regel aber nicht nur eine, sondern oftmals bis zu 1000 Homepages mit sehr unterschiedlichem Inhalt. Eine einzige Internetseite mit z.B. pornographischem Inhalt führt dann dazu, dass auch alle anderen Homepages zu Unrecht auf den Index geraten und blockiert werden. Das wohl bekannteste Beispiel dafür ist der Erotikbereich des STERN , der dazu geführt hat, dass die Homepage von STERN auf den Index geraten ist und der Zugriff auf alle Seiten verhindert wurde.

Conclusion
Das LanShield® WebContent Control in Verbindung mit der Hardware basierten Filtertechnologie arbeitet entgegen aller bekannten Filterproblematiken und setzt damit einen führenden und bislang unerreichten Technologievorsprung.

 

 

 

 

 

Webdefender AG Am Alten Viehmarkt 3 D-84028 Landshut Fon 49.871.942440

Copyright Webdefender AG 2001 All Rights Reserved info@webdefender.com