Was viele Unternehmen gar nicht wissen:
Ein Unternehmen kann für die eMails von Mitarbeitern haftbar
gemacht werden.

 
Nicht nur in Deutschland ergeben sich sowohl aus dem aktuellen Telekommunikationsgesetz und dem letzten Entwurf des Europäischen Komitees gegen Cybercrime vom 25. April 2001 noch deutliche Widersprüche.
 
Noch immer werden konventionelle Kommunikationsformen unmittelbar mit den Neuen Medien verglichen, was dazu führt, dass wegen unklarer und nicht mediengerechter Auslegung die Grundlage für eine fragwürdige Prozessflut geschaffen wird. Im europäischen Ausland kam es in der Vergangenheit bereits zu Urteilen, in denen Unternehmen dafür haftbar gemacht wurden, dass Mitarbeiter diffamierende eMails über den Mailserver des Unternehmens verschickt hatten. In diesem Fall hatte das Gericht diese eMails als Publikation eingestuft, die Mitarbeiter als Autoren und das Unternehmen, das den Dienst zum Versenden zur Verfügung stellte, als Verleger.
 
Deshalb muss davon ausgegangen werden, dass die unklare Rechtslage zu weiteren überraschenden Prozessen führen wird. Es liegt nahe, dass die weltweit rasante Entwicklung des Internets auch in anderen Teilen der Erde ähnliche, wenn nicht gleiche Probleme entstehen lässt.
 
Wenngleich diese Problematik bislang vollkommen unberücksichtigt blieb, werden in zunehmendem Maße nicht nur Administratoren, sondern auch Entscheider in die Verantwortung genommen, um finanzielle Schäden dieser Art vom Unternehmen abzuwenden. Content Security Lösungen sind hier z.B. in der Lage, durch lexikalische Analyse eMails bestimmten Inhalts (z.B. Rechtsradikalismus, Beleidigungen, sexistische Anspielungen etc.) erst gar nicht zuzulassen. Außerdem können standardmäßig an alle ausgehenden eMails Gewährausschlusserklärungen angehängt werden, wie z.B. "für den Inhalt dieser eMails ist alleine der Autor verantwortlich, Inhalt und Meinung müssen nicht die Ansicht der Firma XY wiedergeben." Setzt ein Unternehmen eine solche Software ein und versucht somit, Missbrauch zu verhindern, ist es in jedem Falle frei von diesbezüglicher Haftung.

 

 

 

 

 

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