Mit der Einführung von Internet und eMail Kommunikation in Unternehmen ergeben sich neuartige Werbemöglichkeiten, die leider auch zum Missbrauch führen, indem von allen Teilen der Erde unaufgeforderte eMails, auch Junk- oder Spam Mails genannt, verschickt werden.
 
Dabei werden Leitungsressourcen und Rechnerkapazitäten beansprucht, die interne Prozesse verlangsamen und beeinträchtigen. Durch Sperrung bestimmter Absenderadressen kann grundsätzlich Abhilfe geschaffen werden. Allerdings ist auch hier wieder der Einsatz eines Systems sinnvoll, das die Nachrichten auf Inhalt oder Wiederholungshäufigkeit überprüft, da häufig vorgenommene Adressänderungen der Absender die einfache herkömmliche Adressblockierung wirkungslos machen.
 
Der inzwischen gebräuchliche Begriff Cookie findet seine in der Regel harmlose Verwendung im Allgemeinen bei kommerziellen Internetangeboten. Durch Setzen eines Cookies, der aus einer einfachen Textdatei besteht und nicht größer als 4kb ist, kann das Userverhalten indirekt beeinträchtigt werden, indem z.B. beim erneuten Besuch eines Internetangebotes eine veränderte Ansicht dargestellt wird. Durch das Auslesen eines Cookies, das nur durch den Webserver erfolgen kann, der ihn auch gesetzt hat, kann keine Anwendung gestartet werden. Somit enthält dieser auch keinen malicious code, wie etwa ein Virus. Das Schädliche daran ist deshalb rein subjektiv zu bewerten: stört sich jemand daran, durch moderne Maßnahmen analysiert, bewertet und dadurch beeinflusst zu werden oder nicht. In diesem Falle spricht man von Server-Side Cookies.
 
Im Gegensatz zu der vorhergenannten Gattung von Cookies existieren noch Client-Side Cookies. Anders als ihre Verwandten enthalten sie tatsächlich Scriptcode, der auf der Clientseite ausgeführt wird und z.B. Adressbücher und eMail Accounts auslesen und unbemerkt übermitteln kann. Auch hier kann nur eine Überprüfung des tatsächlichen Inhalts Abhilfe leisten.

Eine Gefahr der besonderen Art jedoch sind Cyberwoozles: Cyberwoozling ist ein Prozess, bei dem durch Unbefugte komplette Dateien während Ihres Aufenthaltes im Internet vom Rechner abgezapft und möglicherweise auch manipuliert werden. So können zum Beispiel komplette Adressdatenbestände, Forschungsergebnisse, Personalakten oder andere wichtige betriebsinterne Daten jederzeit von der Konkurrenz eingesehen werden. Der Begriff "Cyberwoozling" geht übrigens zurück auf die britische Sagenfigur "The Woozle", die dem Menschen nachts die Haare von den Beinen fressen soll.

 

 

 

 

 

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