Eine nicht zu unterschätzende Schädigung von Unternehmen entsteht durch privates Surfen am Arbeitsplatz. Laut namhaften Studien, wie z.B. von Sterling Commerce, gehen der deutschen Wirtschaft dadurch jährlich 104 Milliarden DM verloren.
 
Über 60 Prozent aller Arbeitnehmer mit Netzzugang nutzen diesen mindestens einmal täglich für Privatangelegenheiten. Um Aktienkurse abzurufen, Bestellungen zu erledigen, den nächsten Urlaub zu buchen oder einfach um die neueste Moorhuhn-Version runterzuladen. Allein dafür, so die Studie, schlagen Kosten von 135 Millionen DM zu Buche. Pro Mitarbeiter kommen durchschnittlich 17 Tage Arbeitsausfall pro Jahr zusammen.
 
Aus Sicht der Unternehmen ein Umstand, der nur schwer zu rechtfertigen ist. Einer Untersuchung der Universität des Saarlandes zufolge geben insbesondere große Unternehmen an, durch ungehindert surfende Mitarbeiter geschädigt zu werden. So erfreuen sich zum Beispiel Seiten mit pornographischem Inhalt (inzwischen ca. 20% der über 150 Mio. Webseiten) großer Beliebtheit. Aber nicht nur Angebote erotischer Natur, auch die Bereiche Sport und Freizeit stellen für Hobbysurfer eine große Versuchung dar. Eine Schutzmöglichkeit besteht darin, spezifische URLs auszuschließen.

Allerdings kann sich dies sowohl für den Administrator als auch für die Rechnerkapazität zu einer Vollzeitbeschäftigung entwickeln, zumal besonders "erotische" Web-Sites häufig ihre Links (URLs) ändern. Selbst wenn mehrere tausend Seiten als nicht zugänglich definiert wären, ergäben sich immer noch zwei Probleme:

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Durch ständige Datenbank-Lookups wäre der Zugriff auf das Netz erheblich beeinträchtigt.
 

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Durch Zugriff auf eine "anonymisierende" Web-Site, also eine Seite, die wie ein Proxy wirkt und die wahre Zieladresse vor der Firewall verbirgt, könnte die Beschränkung problemlos umgangen werden.

Aus diesen Gründen kann eine umfassende Sicherheitskontrolle einzig und allein durch eine lexikalische Analyse des Inhalts gewährleistet werden. Und genau das leistet LanShield®.
 
Die Webdefender AG hat nicht das Ziel, privates Surfen am Arbeitsplatz generell zu unterbinden, sondern gibt der Unternehmensleitung ein Werkzeug an die Hand, mit dem das Internet im Unternehmen zielgerichtet und produktiv eingesetzt werden kann.
 
Eine Alternative zum bisherigen generellen Ausschluss von unerwünschten Dateitypen oder dem Verbot von eMail Kommunikation und bestimmten Attachments bietet das *LanShield® Billing Gateway in durch LanShield® WebContent Control.
 
Der Funktionsumfang reicht vom generellen Sperren bestimmter Inhalte in Dateien bis hin zur Kontrolle von Webzugriffen über definierte Benutzerkonten, die jeglichen Zugriff erlauben, jedoch nicht unternehmensrelevante Inhalte komfortabel verwalten und damit blockieren.
 
Durch die Kombination mit *LanShield® Communication Control haben Unternehmen die Möglichkeit, ihren Mitarbeitern unter selbst definierten Rahmenbedingungen z.B. das Downloaden von Musikfiles und Videos etc. zu gestatten. Diese Erlaubnis kann sich beispielsweise auf den Bereich außerhalb der regulären Arbeitszeit beschränken und erlaubt, falls gewünscht, die Verrechnung der entstehenden Kosten mit dem betreffenden Mitarbeiter.
 
Mit dem LanShield® Logfile kann zudem der Datendurchsatz erfasst und damit der Mehraufwand für Bandbreite in Rechnung gestellt werden.  So kann der Mehrwert eines bestehenden Firmennetzwerkes an die Mitarbeiter weitergeben werden.

 

* Dieses Feature ist erst im 2.Quartal 2002 verfügbar.

 

 

 

 

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